Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2026 Forderung beschlossen: 5 % mehr Geld für 12 Monate

Die IG Metall geht mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern der Mittelgruppe und den Arbeitgebern in Thüringen in die Verhandlungen. Das haben die 209 Tarifkommissionsmitglieder der IG Metall Mitte am 22. September 2026 beschlossen.

Tarifkommission Metall- und Elektroindustrie

23. September 2026 23. September 2026


Des Weiteren soll in Betrieben mit einer guten wirtschaftlichen Lage eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte und Auszubildende sowie eine soziale Komponente zur Besserstellung unterer Entgeltgruppen erzielt werden. Die IG Metall Mitte wird mit den Arbeitgebern in den vier Bundesländern des IG Metall-Bezirks Mitte auch über die Absicherung von Arbeitsplätzen und Standorten sprechen.

„Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, während die Arbeitgeber bundesweit abgestimmt gegen tarifliche Errungenschaften vorgehen. Unter diesen Bedingungen ist nicht mit einer kurzen und konfliktfreien Tarifrunde zu rechnen. Wir müssen uns vielmehr auf eine entschlossene Auseinandersetzung einstellen und erhebliche Angriffe auf tarifliche Standards abwehren“, so Lars Desgranges, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen. 

Der Tarifforderung sind intensive Debatten in den Betrieben vorausgegangen und die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung in die Forderung eingeflossen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Beschäftigten benötigen mehr Geld, um die gestiegenen Kosten auszugleichen und ihre Kaufkraft zu verbessern.

Hinweis:

Am 23. September erfolgt durch den IG Metall-Vorstand der finale Forderungsbeschluss. Die erste Verhandlung mit den Arbeitgebern der Mittelgruppe findet am 9. Oktober in Frankfurt statt. Am 12. Oktober verhandelt die IG Metall mit den Arbeitgebern Thüringen in Erfurt.

Ab 1. November sind Warnstreiks möglich.



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